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Der frische Presssaft oder Salat aus jungen Blättern ist eine wirkungsvolle Frühjahrskur, die uns hilft, die alljährliche Niedergeschlagenheit und Übermüdung zu überwinden.
Jüngste Untersuchungen der Pflanze haben ergeben, dass die Brennnesselextrakte den Blutzuckergehalt senken.
Die Volksmedizin verwendet noch heute den Absud der kleingeschnittenen Wurzel, vermischt mit einem Weinessig als Haarwuchsmittel gegen frühzeitigen Haarausfall und gegen Schuppenbildung.
Der Brennnesseltee gilt, kurmäßig, dass heißt über mehrere Wochen täglich 2 - 3 Tassen getrunken, in der Volksheilkunde als Mittel gegen Leber- und Gallenleiden, Milzerkrankungen, Verschleimungen im Magen oder in den Atmungsorganen, Magenkrämpfe oder -geschwüre, gegen Darmgeschwüre, Verdauungsstörungen und Lungenerkrankungen.
Gegen Magenbeschwerden und Sodbrennen verwendet die Volksmedizin den Brennnesselschnaps, man nimmt davon bei o.g. Anzeigen ein Stamperl nüchtern am Morgen und am Abend. Mit dieser Tinktur kann man auch Wunden auswaschen, eiternde Abszesse, Furunkel und Hautunreinheiten reinigen und bei starker Kopfschuppenbildung den Haarboden massieren.
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