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Untersuchungen haben bestätigt, dass besonders die Löwenzahnwurzel eine wirksame galletreibende Droge darstellt, die vor allem bei Gelbsucht, Gallensteinen und jeder Form von Leberinsuffizienz zum Einsatz gebracht werden kann.
Bei Appetitlosigkeit und zur Förderung der Verdauung leistet der Löwenzahn ebenfalls beste Dienste.
Die Volksmedizin verwendet Löwenzahn gern als abführendes und schmerzlinderndes Mittel bei Hämorrhoiden.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Einnahme von Löwenzahn die Nieren und Leber zu erhöhter Aktivität anregt.
Das BGA nennt Störungen und Beschwerden im Bereich des Galleflusses sowie von Magen und Darm, z.B. Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsstörungen, als mögliche Anwendungsgebiete für den Löwenzahn.
Die Pflanze hat einen günstigen Einfluss auf das Bindegewebe und fördert das Allgemeinbefinden geschwächter Personen.
Löwenzahn wirkt auch gegen Rheumatismus und Gicht.
Eine Löwenzahnkur, die 2 x jährlich durchgeführt werden kann, sollte über 4 bis 6 Wochen andauern. Während dieser Zeit sind täglich 2 Tassen Tee zu trinken oder 2 EL Löwenzahnsaft aus der Apotheke einzunehmen.
Eine solche Kur ist vor allem Rheumatikern zu empfehlen, aber auch Menschen, die zur Bildung von Gallensteinen neigen.
Wollte man früher durch das Trinken von Löwenzahn den Abgang von Nierengrieß und kleinen Nierensteinchen erreichen, so wurden 2 EL der Droge mit einem halben Liter Wasser zum Kochen gebracht und nach 20 Minuten abgeseiht. Die abgeseihte Flüssigkeit wurde mit warmen Wasser auf 1 1/2 l verdünnt. Die gesamte Menge musste innerhalb von 15 bis 20 Minuten getrunken werden. Durch die dadurch hervorgerufene starke Wasserausscheidung erhoffte man sich das Abgehen kleinerer Steine.
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