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Bis Ende des 14. Jahrhunderts war die Arnika nur als Aphrodisiakum bekannt. 1613 erwähnte Tabernaemontanus die Arnika in der noch heute üblichen Anwendung bei Verletzungen.
Collin, ein Wiener Arzt des 18. Jahrhunderts rühmte die Pflanze als Fieber- und antiseptisches Mittel und wandte sie bei Lähmungen an.
In skandinavischen Ländern wurde die Pflanze als Würzmittel und Tabak verwendet.
Heute wird meist die Arnica chamissonis (Wiesenarnika) kultiviert angebaut, deren ursprüngliche Heimat Nordamerika ist.
Die Arnika wächst auf nicht oder nur wenig gedüngten Bergwiesen und in Heidekrautbeständen im Gebirge. Gelegentlich kommt sie auch im Flachland vor. Dort finden wir sie auf sandig, torfig-humosen Wiesenboden.
Von der geschützten Arnika wurden die Blütenköpfchen - gesammelt im Juni/Juli - zu Heilzwecken verwendet. Heute stehen medizinische Präparate in Drogerien und Apotheken zur Verfügung.
Wirkung: |
Wirkstoffe: |
appetitanregend, anregend, auswurffördernd, belebend, magensaftsekretionsfördernd, gallenausscheidungsfördernd |
Ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Procyanidine, Bitterstoffe,
Helenalin |
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