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Die ausdauernde, bis zu 25 cm hoch werdende Zwiebelpflanze aus der Familie der Liliengewächse erkennt man an den zwei grundständigen Blättern von lanzettlicher, flacher Form. Der Stiel ist etwas kantig und aufrecht. Ihm entspringt eine weiße, sternförmige Blüten-Scheindolde.
Bärlauch riecht, besonders wenn man ihn zwischen den Fingern zerreibt, stark lauchartig.
Wir finden die von Mai bis Juni blühende Pflanze in ganz Europa an feucht-schattigen Standorten in Wäldern mit humusreichen Böden.
Vom Bärlauch wird das frische Kraut im April bis zum Mai gesammelt, die Zwiebel wird im Herbst gezogen.
Wirkung: |
Wirkstoffe: |
verdauungsfördernd, leber- und gallenanregend, desinfizierend, bakterienhemmend, entgiftend, durchblutungsfördernd, keimtötend, auswurffördernd |
Lauchöl, Flavonoide, Fructosane, Vitamin C (Ascorbinsäure), Biokatalysatoren, Mineralsalze, Schleim und Zucker |
Von besonders magenempfindlichen Personen wird Bärlauch oft nicht vertragen. Doch die Schärfe und der unangenehme Geschmack des Bärlauch verhindern eine Überdosierung.
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