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Bereits die alten Griechen verwendeten Löwenzahn zu Heilzwecken. Doch erstmals beschrieben wurde die Pflanze von den arabischen Ärzten Rhazes und Avicenna. Spätere Erwähnung fand der Löwenzahn in den Kräuterbüchern ab dem 16. Jahrhundert.
Die lateinische Bezeichnung stammt von einem berühmten Arzt des Mittelalters namens Avicenna (980 bis 1036), der mit Löwenzahnsaft Augenleiden heilte. Der griechische Begriff für Augenentzündung ist taraxis. Mythen, Legenden und Aberglauben begleiten auch diese Pflanze durch die Jahrhunderte. So gibt es seit altersher die Vorstellung, daß der Milchsaft gegen Warzen wirke, aber nur dann, wenn man die Warzen am dritten Tag des abnehmenden Mondes mit dem Saft bestreicht.
Den Namen "Pusteblume" verdankt der Löwenzahn seinen weißen Früchten, die sich vom Luft- oder Windhauch wegpusten lassen.
Die Pflanze mit ihren vielen Unterarten ist in ganz Europa weit verbreitet und wächst überall auf Wiesen, Wald- und Wegrändern, in Äckern und Rainen und auf Weiden.
Sammelgut ist der Wurzelstock, der im September/Oktober aber auch im Frühjahr vor Beginn der Blüte gegraben wird, die jungen Blätter der Pflanze und die Blütenköpfe.
Wirkung: |
Wirkstoffe: |
verdauungsfördernd, bitter-tonisch, eupeptisch, galletreibend, gallensekretionsfördernd, anregend, reinigend, abführend, leicht harntreibend |
Vitamine, Cholin, Karotenoide, Phytosterin, Tannine, Sterole, Triterpene, Flavonoide, Gerbstoffe, Mineralien, z.B. viel Calcium, Spurenelemente, Taraxin und der Bitterstoff Taraxacin, Vitamine A, C und B, Karotin, Eisen; Kalium |
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