"Heilkräuter - Gesundheit aus der Natur - Ringelblume"
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Ringelblume

 

Calendula officinalis

Volksnamen: Ringelrose, Butterblume, Goldblume, Gartenringelblume, Sonnenbraut, Sonnenwendblume, Studentenblume, Totenblume, Weckbröseln

Ringelblume - Calendula officinalis 

Die Ringelblume gehört schon seit dem 12. Jahrhundert zu den beliebtesten Heil- und Zierplanzen (wir finden sie in den Aufzeichnungen der Heiligen Hildegard von Bingen und des Albertus Magnus) und ist bei uns sehr weit verbreitet. Den volkstümlichen Namen "Sonnenbraut" erhielt die Ringelblume, weil sie ihren Rhythmus nach der Sonne ausrichtet. Man sagt, die Ringelblume sei ein Wetterprophet: Öffnen sich die Blüten schon am frühen Morgen, bleibt es den ganzen Tag schön, sind sie nach sieben immer noch geschlossen, muss man mit Regen rechnen. Früher wurden diese Pflanzen verehrt, weil auch die Sonne als Lebensspenderin verehrt wurde.

Bereits in mittelalterlichen Schriften finden wir die Ringelblume als Heilpflanze erwähnt. Sie wurde vor allem bei Frauenleiden oder ausbleibender Menstruation verordnet. Den lateinischen Namen "Calendula" verdankt die Ringelblume wahrscheinlich dem Begriff "Calendae" - die lateinische Bezeichnung des ersten Tages im Monat im antiken Rom.

Blütenblätter, ganze Blüte und auch Kraut werden von Juni bis September während einer sonnigen Phase zu Heilzwecken gesammelt. Die leuchtend orangen Blüten der Ringelblume sind schon von weitem sichtbar. Die Ringelblume, deren Stängel stark verästelt sind, kann bis zu einem Meter hoch wachsen.
Die Ringelblumen gehört zu den Korbblütlern; sie stammt aus Südeuropa und wird in freier Natur immer seltener gesehen. Doch in Gärten wird die Pflanze gern angebaut und erfreut mit ihren leuchtenden Blüten die Augen des Betrachters. Frei wächst die Ringelblume auf Wiesen und Feldern, zwischen verfallenen Mauern und auf Schotterböden.

Als heilwirksam werden von der Ringelblume die Köfpchen, die blühenden Sprossspitzen und die Blätter im Frühjahr und Sommer gesammelt.


 
 
Wirkung:
Wirkstoffe:
schmerzstillend, blutungsfördernd, choleretisch, entzündungshemmend, krampflösend, abschwellend, Feuchtigkeit zuführend, choleretisch, spasmolytisch, antiphlogistisch
ätherische Öle, Harze, Caroten, Pflanzenschleim, Vitamin A, Flavonoide, Saponine, Schleim, Gummi, Triterpene, Carotinoide

 
 
    Schmetterling    
 
Anwendung
 
Zubereitung
 
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Salbei