Bei Knochenbrüchen, Stoß-, Schlag- oder Stichverletzungen, schmierigen und schlecht heilenden Wunden, sowie bei Faserrissen, Quetschungen, Sehnen- und Muskelzerrungen und Blutergüssen wird zu Umschlägen aus dem wässrigen Arnikaauszug (Tee) oder aus der Arnika-Tinktur (1 EL für einen halben Liter Wasser) geraten.
Gegen Entzündungen im Rachen und Mund wirkt das Spülen und Gurgeln mit der Arnika-Tinktur. Hierfür mischt man einen halben TL der Tinktur in ein Glas lauwarmes Wasser.
Arnika-Spiritus ist ein altbewährtes Hausmittel als Umschlag oder zur Einreibung bei Rheuma, Verstauchungen, Hexenschuss, Verrenkungen, Muskelschmerzen und Gicht.
In der Volksmedizin wird dieser Spiritus außerdem als Mittel gegen Herzschwäche und –klopfen, Magenbeschwerden und Ohnmachtsanfälle verwendet. Hierfür verdünnt man einige Tropfen mit Wasser.
Bei Fingernageleiterungen, Zellgewebsentzündungen, Abszessen, Lymphstrangentzündung und Furunkel können Umschläge mit dem Arnika-Spiritus oder mit der verdünnten Arnika-Tinktur angewandt werden.
Ehemals wurden die pulverisieren Blüten als Niespulver verwendet.
Aus den Blüten der Pflanzen kann man Arnikatee zubereiten, der in alten Kräuterbüchern als sehr bekanntes Hausmittel gegen Schwäche, rheumatische Beschwerden, Nervenfieber, Epilepsie und Gehirnerschütterungen geehrt wurde.
Auch heutzutage verwendet man in der Volksheilkunde die Pflanze noch zum Gurgeln bei Entzündungen im Mundbereich.
Bei Verstauchungen, Gicht, Quetschungen und Gelenkversteifungen werden die Bäder angewandt.