Die Anwendung der Pflanze ist gleich wie beim Knoblauch, wie z.B. eine Verwendung gegen eine Verkalkung der Artien, vor allem wenn diese bereits sehr fortgeschritten ist und bei zu hohem Blutdruck.
Auch bei Madenwürmer und Leberleiden wird der Bärlauch eingesetzt.
Die Pflanze wurde bereits von Kräuterpfarrer Künzle gerühmt: "Wohlkein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch. Ewig kränkelnde Leute, mit Flechten, Eißen und Ausschlägen versehen, die Skrofulösen und die Bleichsüchtigen sollen den Bärlauch verehren wie Gold. Die jungen Leute werden aufblühen wie ein Rosenspalier und aufgehen wie die Tannzapfen an der Sonne."
Bärlauch wird in der Volksheilkunde auch zur Wundreinigung, als Spülung bei Weißfluss, sowie als Lungenmittel verwendet, z.B. wenn ältere Menschen Lungenverschleimungen haben. Andere Anwendungsgebiete der Pflanze sind Appetitlosigkeit, Darm- und Magenstörungen, sowie Schwächezustände.
Eine Einsetzung des Bärlauch im Frühjahr ist sinnvoll um den Körper zu kräftigen und zu entschlacken.
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