Holunderblättertee:
2 TL junge getrocknete Holunderblätter mit einer Tasse siedendem Wasser übergießen, 5 min ziehen lassen und abseihen. Von diesem Tee täglich 2 bis 4 Tassen zur Stärkung des Immunsystems, zur Stimulanz der Nierentätigkeit und zur Entschlackung und Entgiftung trinken.
Holunder-Milch:
2 Blütendolden mit 2 Tassen Milch fast zum Kochen bringen, ziehen lassen, abseihen und mit Ingwer, Zimt oder Vanille würzen.
Holunder-Kücherl:
16 - 20 frisch gepflücke Holunderblütendolden kurz in Wasser spülen und gut abtropfen lassen. 4 Eiweiß zu Schnee schlagen und mit 125 Puderzucker vermischen, darunter 175 g Mehl heben. Anschließend 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz und 1/2 l Milch sowie 4 Eigelb unterziehen. Die Dolden in den Teig tauchen und 4 bis 5 Minuten in reichlich heißem Fett goldgelb ausbacken. Mit Puderzucker bestreuen.
Fritierte Holunderblüten:
6 - 8 Holunderdolden etwas ausschütteln, um die eventuell zwischen den Blüten sitzenden Insekten zu entfernen. 80 g Mehl, 8 cl Weißwein und 1 Prise Salz verrühren; eine halbe Stunde quellen lassen, danach 2 Eier und 2 EL Rum unterrühren. Der Teig soll dünnflüssig sein, falls nötig, kann man noch etwas Wein dazugeben. Fritierfett auf 180 Grad erhitzen. Die Holunderdolden am Stiel fassen und einzeln durch den Backteig ziehen, sofort ins heiße Fett geben und in 2 bis 3 Minuten ausbacken. Danach kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen, nach Geschmack mit Puderzucker überstäuben.
Holundersuppe:
750 g Holunderbeeren abzupfen, waschen und in einen Topf geben. Mit Wasser bedecken. Ca. 30 Minuten dünsten, dann durch ein Sieb in einen anderen Topf abgießen. Die Beeren passieren, mit 1 EL Zitronensaft und 2 EL Zucker vermischen und der Suppe zugeben. 1 geschälten Apfel in dünne Scheiben schneiden, in die Suppe geben und weichkochen. 200 ml Weißwein zugeben und 1 EL Speisestärke einrühren. Die Suppe noch 5 min köcheln lassen, danach 125 g Schmand zugeben. Diese Suppe kann mit Croutons gereicht werden, schmeckt aber auch mit Quarkklösschen als Einlage.
Holunderblütensirup:
3 l Wasser erhitzen, 2 kg Zucker darin verrühren, bis die Lösung klar wird. 12 bis 14 Holunderblütendolden von Ungeziefer befreien und gemeinsam mit den Scheiben von 2 unbehandelten Zitronen in ein Glas füllen. 60 g Zitronensäure in einer Tasse der Zuckerlösung auflösen, dann zusammen mit dem Rest der Zuckerlösung über die Blütendolden geben.
Das Glas über 5 Tage hinweg an ein sonniges Fenster stellen, täglich umrühren. Nach 5 Tagen kann der Sirup in eine dunkle Flasche abgefüllt werden.
Zum Trinken wird der Sirup im Verhältnis 1:10 mit Wasser vermischt.
Holunderblütenlikör:
40 Holunderblüten, 3 l Wasser und 100 gr Zitronensäure in einem großen Gefäß 24 Stunden ziehen lassen. Dem Abguss ca. 2 kg Zucker zugeben, mit 3 Liter 32 %igem Alkohol übergießen, gut vermischen und in Flaschen abfüllen.
Holunderbeerenlikör:
2 kg reife Holunderbeeren entsaften, diesen Saft mit Zucker aufkochen und abschmecken, mit 54 %igem Rum aufgießen und in Flaschen abfüllen.
Holunder-Glühwein:
1 l Holundersaft mit 3 EL Zucker, 4 Nelken, einer Zimtstange und der Schale von einer unbehandelten Zitrone zum Kochen bringen, abseihen und mit 1 l Rotwein nochmals kurz Erhitzen (nicht mehr kochen!)
Holunder-Essig:
Einige frische Holunderblüten mit 0,7 l Weißweinessig in ein Glas geben. Verschließen und 14 Tage an einen sonnigen Ort stellen. Dann abseihen. In Flaschen füllen und kühl aufbewahren.
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Weisheit des Tages:
Genieße, was Dir Gott beschieden, entbehre gern, was Du nicht hast. Ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last.