Die Anwendung der Ringelblume erfolgt innerlich und äußerlich.
Ringelblumensalbe sowie Auflagen aus Ringelblumenbrei helfen bei Muskelverzerrungen, Prellungen, Frostbeulen und Schwielen. Außerdem kann eine äußerliche Anwendung der Ringelblume bei folgenden Fällen erfolgen: Entzündungen, gerötete Haut und Geschwüre. Hierfür kann man z.B. aus Ringelblumen-Tinktur Umschläge machen.
Ringelblume wird von einer großen Anzahl bekannter Ärzte gegen bösartige Geschwüre und Krebsveranlagung empfohlen.
Die Pflanze wirkt krampflösend und anregend und wird daher auch bei Angstzuständen, Husten, Schlaflosigkeit, Herzklopfen und Asthma angewendet.
Die Wirkung der Ringelblume auf Gallen- und Lebersekretion ist erwiesen.
Verwendet werden kann Ringelblume auch bei oftmals auftretendem, beharrlichem Erbrechen.
Für eine beschwerdefreie Monatsblutung empfiehlt sich Ringelblumentee, den man eine Woche vor Beginn der Menstruation jeden Tag trinken sollte. Dieser hat eine herausragende Wirkung bei der Regulierung der Periode. Die Ringelblume kann zudem hilfreich sein bei zu schwacher oder zu starker Blutung, bei Unterbrechung des Zyklus, sowie gegen Wechseljahrsbeschwerden.
Zerquetscht man frisch gepflückte Blätter und Blüten der Ringelblume und mischt sie unter Ziegenmilchbutter, so erhält man die (in der Volksmedizin hoch gelobte) „Ringelrosenbutter“. Diese wirkt als Wundsalbe und als Pflasterauflage bei verdorbenem Magen. Der frische Saft entfernt Krätze und Warzen.