Die Mistel ist ja eigentlich kein Heilkraut, trotz allem sind die Mistelzweige immer schon ein fester Bestandteil der Mythologie und der Heilpflanzen.
Schon immer wurde diesem Sonderling, der ja ein Halbschmarotzer ist, jede Menge Aufmerksamkeit entgegengebracht. Und inzwischen weiß man auch aus wissenschaftlicher Sicht von den Eigenschaften der Mistel.
Misteltee
Einen Misteltee erhält man durch einen Kaltansatz der Zweige. Geben Sie ca. 3 Teelöffel getrockneter Mistelzweige in einen Liter kaltem Wasser, dann über eine Nacht stehen lassen und absieben.
Die Giftstoffe bleiben auf diese Weise in der Pflanze und kommen nicht in den Tee.
Diesen Tee kann man innerlichen als auch äußerlich Anwenden.
Die Mistelbeeren sind jedoch giftig, man sollte sie nicht einsetzen.
Tatsächlich sind aber auch die Blätter und Zweige leicht giftig, durch einen Kaltauszug wird eine Gefahr einer Vergiftung jedoch vermindert.
Dieser Tee hilft z.B. bei Herz-Kreislauf-Beschwerden bekannt, bei zu hohem als auch zu niedrigem Blutdruck. Er stärkt das Herz, er reguliert und normalisiert den Kreislauf und auch den Blutdruck. Der Tee hat eine günstige Wirkung auf den Stoffwechsel als auch auf die Verdauung, er treibt den Harn, er löst Krämpfe (bei Frauen auch während der Menstruation), er hemmt Entzündungen, er beruhigt die nerve und hilft bei Kopfschmerzen.
Eine Tinktur mit Mistel kann auf Wickel aufgetragen oder als Badezusatz bei Ekzemen, Geschwüren oder bei rheumatischen Beschwerden helfen.